Houston, wir haben kein Problem / Houston, we have no problem

Please use the google translator to read the article in english. It might be a funny translation, we are working on an english text 🙂

Houston, wir kommen!

Tag 18

Die Sonne scheint als wir hungrig in das uns von Lum’s BBQ empfohlene Frühstücksrestaurant ISAACK einkehren. Die gemütliche Gaststätte wird von Heidi Gardner betreut, einer quirligen, liebenswürdigen und lustigen Person mit deutschen Wurzeln. Wir nehmen ein deftiges, amerikanisches Frühstück ein. Mitten in dem Gastraum steht zu unserer Verwunderung ein Salatbuffet, doch nicht wie man denken möchte in einer Kühltheke, sondern in einer mit Eis gefüllten Zinkbadewanne. Das Frühstück war herrlich und beim Bezahlen komme ich mit Heidi ins Gespräch. Ich erzähle ihr von unserem Abenteuer-Trip und lockte sie, zwecks Fotoshooting, vor das Restaurant. Sie quietscht vergnügt, als sie unseren alten Big Nose sieht und ist gerne bereit sich mit uns ablichten zu lassen. Wieder reiht sich eine Facebookfreundin mehr in meinen Blog ein.

Wir liegen gut im Zeitplan. Erkennbar wächselt die Umgebung seine Farbe, von trockenbraun über staubigfastbraun zu erfrischendleichtgrün bis hin zu saftigdunkelgrün. Uns fällt auf, hier sieht es aus wie Zuhaus! Und tatsächlich – das nächste Städtchen, das wir passieren, zeigt uns viele deutsche Namen. Fredericksburg wurde von deutschen Auswanderern 1886 gegründet. Schmucke Häuschen in denen sich eine Ratsschänke, ein Küchenhaus und eine Kneipe namens alter Fritz befinden, säumen die Straße. Doch uns zieht es weiter Richtung Houston. Wir hasten durch von Pfirsichbäumen gesäumte Straßen weiter Richtung Austin. Es ist heiß aber um uns herum ist alles grün und saftig.

Austin umfahren wir weitläufig, um nicht wieder in einem Megastau wie in El Paso zu geraten. Unser Ziel ist nicht mehr weit. Wir planen uns bis kurz vor den Flughafen heranzuarbeiten, um dort am nächsten Tag einen Mietwagen zu übernehmen. Wir können es kaum glauben – zwei Tage vor dem geplanten Ankunftstermin erreichen wir einen Vorort von Houston, wo wir im La Quinta Hotel absteigen und uns abends im gegenüberliegenden Texas Roadhouse mit einem leckeren Steak belohnen. Ich bin zu müde, um an dem Blog weiter zu arbeiten und verschiebe diese Arbeit auf den morgigen Tag. Aber eine Sache muss noch erledigt werden: ein günstiger Mietwagen und eine Bleibe für die nächsten drei Nächte muss noch gesucht und gebucht werden. Das Internet im Hotel funktioniert diesmal hervorragend, so dass wir schnell fündig werden. Satt und zufrieden schlüpfe ich unter meine Bettdecke und schlafe sofort ein. Big Nose schläft vor Palmenkulisse unseres Hotels und träumt von der großen Überfahrt.

Text: Bonnie & B.G.

Habe ich schon erzählt, was mit Big Nose in Deutschland geschieht? Er wird der Tour-Bus der GI-Jive Swing Company.

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