Washington – Oregon – Idaho

Please use the google translator to read the article in english. It might be a funny translation, we are working on an english text 🙂

Das erste Reifen-Problem

Tag 11 Montag

Wild Horse Casino, Pendleton. Wir wollen schnell weg hier…. Um halb neun sind wir auf der Straße, doch schon nach zwei Minuten gibt es das erste (nächste) Problem. Irgendetwas stimmt mit einem Reifen nicht. Es ruckelt und wackelt. Der erste Halt am Straßenrand, vorbeifahrende Fahrzeuge sind nicht erfreut und hupen uns verständnislos an. Wir vermuten eine Unwucht im Hinterrad aber probieren die Weiterfahrt, die sich als sehr extrem herausstellt, da wir auf über 4.000 Fuss hinauf müssen.

Vom 5. runter in den 3. Gang schafft BIG NOSE die Steigungen mit 26 Meilen pro Stunde, um dem schlechten Wetter zu entfliehen und der Sonne entgegen zu eilen.

Ein Zwischenstop in La Grande führt uns zunächst zu Denny’s Diner, wo wir das erste Frühstück zu uns nehmen.

Danach geht es sofort in die Reifen-Werkstatt. Gegen zwölf Uhr stehen wir vor „Commercial Tire“ in La Grande. Dort stellt man schnell fest, dass die Reifen, die Les Schwab in Benton City montiert haben, nicht ausgewuchtet wurden! Wie unverantwortlich!!!! Les Schwab hat die Reifen nur auf die Felgen aufgezogen, ohne diese auszuwuchten. Nicht genug, dass wir mit dem Bus auf 4.000 Kilometer schon ein Risiko eingehen. Wir sind sauer. Schon wieder verlieren wir Zeit und Geld.

In kraftvollen und mühseligen Versuchen das uralte Ersatzrad (Erstbereifung, 70 Jahre alt, total festgefressen) von der Felge zu befreien um dann einen neuen, mitgeführten Reifen aufziehen zu lassen, gestaltet sich als besonders schwierig.
Die zwei sehr freundlichen „Commercial Tire“ Mitarbeiter geben alles. Mit Erfolg, die Felge ist nach einer Stunde frei, dann die Hiobsbotschaft: wie in Amerika üblich, benötigte jemand eine Felge mit einem abweichenden Lochkranz, kurzerhand wurden die originalen Löcher zugeschweißt und neue gebohrt. Das heißt für unseren Bus unbrauchbar. Fazit: umgewuchteter Reifen wieder drauf, um zu einem nahegelegenen Schrottplatz zu gelangen, in der Hoffnung, dort eine passende Felge zu ergattern. Leider musste uns der Kautabak-kauende Schrottplatzmitarbeiter mitteilen, dass solche alte Parts nicht mehr geführt werden. Aber… unsere Frage wurde von einem jungen Kollegen aufgeschnappt, der uns zwei wertvolle Adressen in Mountain Home raussuchte.

Schnell geht es zurück zum Bus, das Navi wird gefüttert, und die Reise kann weitergehen. Doch BIG NOSE hat unsere Not wohl erkannt, denn siehe da, das extreme Ruckeln ist verschwunden.

Run, BIG NOSE, run….

Das Wetter verschlechtert sich zunehmend je höher wir den Bergpass erklimmen. Jetzt auch noch das: DEAD MANS PASS – wir sind froh, wenn wir diesen hinter uns lassen können. Und nach dem trostlosen Grau einer Bilderbuchlandschaft entgegen flitzen. BIG NOSE ist in Bestform, 70 Meilen ohne Beschwerde.

Kurz nach der Mountain Time Zone vor Ontario (hier wird die Zeit um eine Stunde vorgestellt), legen wir einen kurzen Tankstop mit Benzinkanister ein. Die Sonne wärmt derweil die in der Badewanne im Casino Hotel eingeweichten und noch nassen Anzüge, die zum Trocknen auf der Motorhaube liegen.

In Boise fahren wir an einem Schrottplatz vorbei. Natürlich halten wir dort an, um nach der immer noch fehlenden faltbaren Bustür zu suchen. Wir haben Glück und der Schrottplatz hat noch geöffnet, obwohl es schon Abend ist. Und was entdecken wir da? Einen alten Schulbus, unserem sehr ähnlich. Nach dem Abmessen (mit Ladekabel und Klebeband) stellen wir jedoch fest, dass die Tür nicht passt 🙁 oooh, schade.

Im Super 8 Motel in Boise angekommen, beschließen wir den Abend gemeinsam im Applebees mit einem lang ersehnten Steak.
Morgen geht die wilde Fahrt Richtung Schrottplätze in Mountain Home weiter… mal sehen, was dann noch alles passiert, von dem wir jetzt noch nichts wissen.

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1 COMMENT
  • Chipy 2016-04-24

    … die blöden Reifen 🙁 zum Glück ist keiner geplatzt und Big Nose hat uns trotz kaputten Schuhe über 4000 km durch die Staaten getragen…

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