Der Abschied / The Goodbye

Please use the google translator to read the article in english. It might be a funny translation, we are working on an english text 🙂

Eine Couch für den Bus

TAG 10

Heute brechen wir zur finalen Probefahrt auf. Unser blauer Bus hat zwar noch Probleme mit der Kupplung, aber er fährt. Ziel ist der Second Hand Laden „Goodwill“ in Richland, denn wir benötigen noch eine Sitzgelegenheit im Bus. Dort haben wir eine Couch im Auge, auf der wir es uns gemütlich machen (und auch darauf schlafen) können. Als wir fünf in unseren Arbeitsuniformen den Laden betreten, riecht man uns schon: „Woher kommt ihr? Ihr riecht so nach Benzin!“ begegnet uns Wendy, die Managerin von Goodwill. Als sie und ihre Mitarbeiter von unserem Bus-Projekt hören, sind sie sofort Feuer und Flamme. Gemeinsam rollen wir unsere neue Couch zum Bus und Wendy möchte am liebsten einsteigen und mitfahren. Mit ihrem großen sozialen Engagement organisiert Wendy sofort eine Freundin, die uns zwei gebrauchte Cooler (Kühlboxen) vorbei bringt. Diese bekommen wir als Geschenk!!!! Die Goodwill-Mitarbeiter und deren Kunden stehen mittlerweile um unseren Bus herum und machen Fotos. Viele kennen uns aus dem Zeitungsbericht oder haben uns im Fernsehen gesehen.

Der Abschied

Die Couch passt und es sitzt sich super darauf. Wir machen uns zurück auf den Weg zu John. Dort werden wir bereits von der Familie, Freunden und von Dan empfangen. Alle sind gekommen um uns zu verabschieden. Die Jungs stellen noch einmal die Kupplung ein und B.G. tauft den Bus auf den Namen BIG NOSE. Den bekommt er direkt auf seine dicke Nase geschrieben 🙂

Nun ist es soweit. Nach 10 sehr intensiven und langen Arbeitstagen verabschieden wir uns in das nächste Abenteuer. Vorfreude mischt sich mit Wehmut – wie schnell aus Fremden Freunde werden …

Die GI-Jive Swing Company überreicht John eine „Ehrenurkunde“, ein herzliches Dankeschön und eine schöne Erinnerung. Nach einigen Abschiedsfotos verewigen sich die Amerikaner mit besten Wünschen für unsere Fahrt an der Bus-Decke. „Good Luck to Texas“ wird uns nun auf der Fahrt begleiten und Mut machen. Bitte einsteigen!!! Der Bus fährt ab. Alle winken uns hinterher – unglaublich, es geht los!!!

Die ersten Meilen

Der Tag neigt sich bereits dem Ende zu, nach zweieinhalb Stunden und 84 gefahrenen Meilen, erreichen wir Pendleton (Oregon). Irgendwer gab Miss Brown den Tipp dort das von Indianern betriebene Casino „Wild Horse“ aufzusuchen.

Cheers!

Cheers!

 

Gesagt, getan, in der Hoffnung, dass es dort leckere Steaks gibt. Leider eine Fehlentscheidung dort zu bleiben. Das Zimmer war teuer und der Gang durch das kleine Casino war ein totaler Gegensatz zu den letzten neun wunderbaren Tagen. Da es vor dem großen Casino vor komischen Gestalten nur so wimmelt, die mit halb kaputten Autos durch die Gegend kutschieren, beschließt B.G. die Nacht im Bus zu verbringen, um die Schätze zu bewachen, die mittlerweile im Separe lagern (hinter der Couch). Nächtliches Treiben weckte B.G. immer wieder, bis er begriff, was dort vor sich ging … leicht bekleidete Damen wurden stundenweise von den besagten Herren in den kaputten Autos zu hoffentlich alleinstehenden Herren gefahren und wieder abgeholt. Ein freundliches Volk 🙂

Hier liegen unsere Arbeitsuniformen zum Einweichen in der Badewanne. Hmm, lecker.

Hier liegen unsere Arbeitsuniformen zum Einweichen in der Badewanne. Hmm, lecker.

 

Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt, sonderlich gut geschlafen haben wir auch nicht. Über Nacht hat es stark geregnet, es war kalt und der erste Blick aus dem Fenster sagt „schnell weg hier“….

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2 COMMENTS
  • Günter 2016-04-08

    Ich bewundere euch glühend! 8x mal war ich in den Staaten und kenne große Teile eurer Strecke – aber mit dem Mietwagen, haha.
    Get your kicks on Route 66!

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