Der erste Arbeitstag / The first working day

Der erste Arbeitstag am Bus – der Countdown läuft.

(english version below)

Sechs Mitglieder der Swing Company aus Deutschland auf dem Weg in die USA.

Donnerstag Mittag, unser Flieger brauchte nur neun einhalb Stunden von Amsterdam nach Seattle. Schnell geht es zum Rental Car, der Autovermietung, bei der wir bereits einen Mietwagen gebucht haben. Der angedachte Van kommt uns recht klein vor (6 ausgewachsene Menschen mit Gepäck) und wir entscheiden uns für ein Upgrade, als wir erfahren, dass wir über einen verschneiten Pass durch die Berge müssen. So wartete auf dem Alamo-Parkdeck ein schicker Chevrolet Suburban auf uns. Yeah!!!

Um keine Zeit zu verlieren, geht es sofort Richtung Tri-Cites Kennewick, Ziel: Benton City. Knapp vier Stunden Fahrzeit liegen vor uns, durch Seattle, über die schneebedeckten Berge und weiter durch eher wüstenähnliche Hügellandschaften. Neugierig auf unseren GMC Schulbus, den wir bisher selbst nur aus dem Internet kennen, steuern wir den Wohnsitz von John Engelke in Benton City an.
John lernten wir vor einigen Wochen im Internet kennen, als wir, auf der Suche nach helfenden Händen, einige Autoclubs angeschrieben haben. John ist der Präsident des Tri-City Military Vehicle Club und selbständiger Mechaniker bei der US-Army. Sofort bot er uns seine Hilfe an, aber besser noch, seine Garage inklusive Werkzeug. Vor drei Wochen holte John unseren Bus bereits bei Dan´s Garage in Kennewick ab und stellte ihn in seiner Halle unter.

Wir legen schnell einen kurzen Zwischenstopp im Ki-Be Market, dem örtlichen Supermarkt in Benton City, ein, um uns mit den nötigen Lebensmitteln für ein Frühstück einzudecken. Lustigerweise laufen wir John dort schon über den Weg. Benton ist eben klein. Genauer gesagt etwa 3.000 Einwohner klein. So werden wir, bei John angekommen, freundlich von seiner Familie begrüßt. Nun können wir es nicht mehr erwarten den Bus zu sehen. Leuchtende Augen, erste Bestandsaufnahme und ein Plan für den ersten Arbeitstag.

 

Der erste Arbeitstag.

Es ist noch etwas frisch, aber die Sonne lässt nicht lange auf sich warten. Die Motivation ist hoch, und trotz wenig Schlaf sind alle Swing Company Mitglieder fröhlich und super gelaunt. B.G., Chipy, Rudy, Miss Brown, Dancer und John legen los, während ich versuche alles mit der Kamera festzuhalten. An allen Ecken und Kanten wird geschraubt, gehämmert, geputzt, gezogen, gedrückt, geblutet, gelacht und geflucht.

Soweit ist der Bus in einem relativ guten Zustand, aber es liegt viel, viel Arbeit vor uns. Und die ersten Hiobsbotschaften erreichen uns schnell. Manche Bremsteile sind noch nicht da und müssen mit Aufpreis per Express geordert werden. Und der bei eBay ersteigerte Ersatzmotor, der vor Wochen bereits geliefert wurde, erweist sich als Unbrauchbar, da er am Block gerissen ist. Verdammt, wie geht es weiter?

John, der selbst mehrere, hauptsächlich militärische, Fahrzeuge besitzt, hat einen Motor zur Hand. Da dieser Motor aber ein 270er ist und kein 248er, bleibt es spannend, ob die benötigte Schwungscheibe (248er hat 4 Befestigungslöcher und der 270er hat 6 Befestigungslöcher) passt… Die Swing Company bangt – wird das Projekt scheitern?

 

 

The first working day on the bus – the countdown is on.

Six members of the Swing Company from Germany on the way to Washington.

Thursday noon, it took us just nine and a half hours from Amsterdam to Seattle. We got directly to the Rental Cars, to get our car. But the Mini Van is quite too small for 6 adult people with luggage, so we decided to make an upgrade, as we learn that we have to drive over a snow-pass through the mountains. At the Alamo parking deck a Chevrolet Suburban was waiting on us. Yeah !!!

Not to lose time, we drove immediately towards the Tri-Cites Kennewick/Benton City. Almost a four hour drive from Seattle, over the snowcapped mountains and through desert-like hills. Curious about our GMC school bus, such as we know ourselves only from the Internet, we are heading to the residence of John Engelke in Benton City.

We met John a few weeks ago on the Internet, looking for helping hands at some car clubs. John is the president of the Tri-City Military Vehicle Club and an independent mechanic of the US Army. He immediately offered us his help, but better yet, his garage included tool. Three weeks ago, John took our bus from Dan’s Garage in Kennewick to his shop.

We made a quick stop at the Ki-Be Market, the local grocery store in Benton City, to buy some food for breakfast. Funnily we run John there already on the way. Benton is just small. Specifically about 3,000 inhabitants small. When we arrived at Johns house, we were warmly greeted by his family. We can not longer wait to see the bus: Glowing eyes, initial inventory and a plan for the first day.

 

The first working day.

It is still a bit cold outside, but the sun is coming out. The motivation is high and despite less sleep all Swing Company members are cheerful and in super mood. B.G., Chipy, Rudy, Miss Brown, Dancer and John put the matter, while I tried to take pictures of it all. At all corners and edges is screwed, hammered, cleaned, pulled, pushed, bled, laughing and cursing.

As far as the bus is in relatively good condition, but it is a lot of work to do.  And the first bad news reached us quickly. Some brake parts are not there yet and must be ordered at extra cost by express. And the auctioned on eBay engine, which has already been delivered weeks ago, turns out to be unusable because it is torn at the block. Damn, what happens next?

John, who owns several, mainly military, vehicles themselves, has an engine in his shop. Since this engine is a 270 and not a 248, it remains interesting to see whether the required flywheel (248 has 4 mounting holes and the 270 has 6 mounting holes) fits …  The Swing Company fears – will the project fail?

Welcome to Benton City, Washington State, USA

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2 COMMENTS
  • Chipy 2016-04-17

    …. oh man ist das schon wieder schon wieder lange her…. Wahnsinn, was wir gemeinsam alles geschafft haben! Ich vermisse es jetzt schon, obwohl das heutige Ausschlafen auch nicht schlecht war! 😀

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