Wird das Bus-Projekt an einem Ersatzteil scheitern? / If the bus project fail because of a spare part?

Please use the google translator to read the article in english. It might be a funny translation, we are working on an english text 🙂

Tag 07

Der Abschied

Heute ist es soweit, Dancer (Frank) muss uns verlassen. Der „richtig Job“ ruft. Ein letztes gemeinsames Frühstück, eine letzte gemeinsame Fahrt zur Halle und ein Abschiedsfoto vor unserem Bus. Dann macht sich Dancer mit unserem Mietwagen auf nach Seattle zum Flughafen. Wir werden Dich vermissen, danke für Deinen unermüdlichen Einsatz und die schöne Zeit mit Dir!

So, da stehen wir, Dancer weg, Mietwagen weg. Zum Glück leiht uns Larry seinen Wagen, denn ohne Auto ist man in den USA aufgeschmissen. Eigentlich sollte es auch für uns heute losgehen – mit dem Bus Richtung Texas. Aber es fehlen noch wichtige Ersatzteile, ohne die wir nicht fahrbereit sind. Um keine Zeit zu verlieren, machen wir Mädels uns erneut auf Ersatzteiljagd, die uns ganze sechs Stunden und sieben Auto Part Shops kosten wird. Alles dreht sich um diese kleinen Kerle, die Bremsfedern, die an den Bremsen an der Hinterachse eingebaut werden müssen.

 

Die Suche

Stop 1: Unsere Anlaufstelle Nummer eins in Benton ist natürlich Detloff’s Automotive & Machinery Parts mit der sympathischen und sehr hilfreichen June. Hier bekommen wir vieles, aber leider auch nicht alles. Die Bremsfedern sind einfach zu speziell und werden heute in der Bauart nicht mehr hergestellt.

Stop 2: Fat Boys Truck & Trailer Repair. Hier kann man uns nicht weiterhelfen und verweist uns auf …

Stop 3: House of Auto Parts & Paint. Die Damen sind sehr freundlich und sehen in den Büchern nach, da diese alten Modelle nicht mehr in den Computern gelistet sind. Aber auch hier haben wir kein Glück.

Stop 4: Jim’s Pacific Garage. Der junge Mann ist bemüht, aber auch hier Fehlanzeige. Er schickt uns weiter zu …

Stop 5: Six States Contributors. Der freundliche Mitarbeiter begibt sich auf die Suche in alten Ersatzteilkatalogen und nach Alternativen. Ohne Ergebnis. Hier sind wir schon bekannt, man hat uns am Vorabend im Fernsehen gesehen! Wir fühlen uns wie kleine Stars 🙂 Aber das bringt uns ja nicht weiter… langsam werden die Nerven immer dünner. Wir haben noch eine letzte Adresse auf dem Plan. Wenn wir dort auch keine Bremsfedern finden, was dann? Ratlosigkeit macht sich breit und die Uhr tickt.

Stop 6: Die letzte Chance. Auf zu Grainger Inc. Dort treffen wir auf Troy, der – als er erfährt, dass wir eine Band sind, die Swingmusik spielt – sofort von uns begeistert ist. Der sympathische Troy kann uns aber leider auch nur eine schlechte Nachricht überbringen. Wir sind traurig. Und dann macht er den Vorschlag: „Fahrt mal zu 9 to 9 Autoparts. Die sind hier um die Ecke und Phil könnte eventuell noch ältere Ersatzteile auf Lager haben, oder eine Idee, wo man nachschauen kann!“ Gesagt getan, fahren wir zu …

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Troy gave us the tip to look at 9 to 9 Autoparts. Thank you, Troy.

Stop 7: 9 to 9 Autoparts. Auch dort schildern wir uns Problem, legen die alten kaputten Bremsfedern auf den Tisch und beten, dass man uns hier weiterhelfen kann. Tom macht sich auf die Suche und taucht in das Lager ein, kommt wieder, vergleicht, taucht wieder ein. In der Zwischenzeit telefoniert sein Kollege umher, in der Hoffnung uns helfen zu können. Und dann taucht Tom wieder auf, mit zwei alten Kartons in der Hand und packt ein Bremsfedern-Päckchen auf den Tisch. DIE PASSEN!!!!! Wir können es kaum fassen. Aber wir brauchen acht Stück, also noch vier mehr. Und Tom taucht wieder ein und findet tatsächlich noch ein drittes Päckchen. Unglaublich! Wir haben unsere Bremsfedern!!!!!! Das Bus-Projekt ist gerettet – wenn jetzt nicht noch etwas Unvorhergesehenes passiert.

day07-22

Tom got the solution, he got the spring brakes! Thanks 9 to 9 Autoparts.

 

Am Nachmittag gönnen wir uns eine kleine Schaffenspause. Schaut selbst…

Zurück in der Halle staunen wir Mädels nicht schlecht, was die Jungs während unserer Teilebesorgung alles geschafft haben. Der Fahrersitz ist drin und der Teppich ist verlegt. Und schon sieht es im Bus total gemütlich aus. Außerdem sind die Löcher in den Seitenwänden zu, die neue Tachonadel sitzt und das Leck in der Hinterachse ist abgedichtet. Nun sind auch Choke und Standgas angeschlossen und die Zündung eingestellt. Sofort werden die neuen Bremsfedern verbaut, Bremsflüssigkeit eingefüllt und die Bremsen eingestellt. Nach einem langen, erst stressigen und später so erholsamen Tag, fiebern wir nun der ersten Probefahrt entgegen ….

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1 COMMENT
  • Chipy 2016-04-24

    Was für eine Odysee, Gott sei Dank waren wir nachher doch noch erfolgreich… Und wieder haben wir fantastische Menschen kennengelernt, die alle sehr bemüht waren uns zu helfen und alles in Bewegung gesetzt haben! Ich liebe dieses Land und seine Leute! 😀

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